Funk-Lexikon

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Auf dieser Seite erhalten Sie ausführliche Informationen über die Fachbegriffe und Abkürzungen im Bereich Funktechnik.

Falls Sie eine Beschreibung zu einem Begriff suchen, der in unserem Lexikon nicht auftaucht geben Sie uns einfach per Kontaktformular Bescheid. Wir werden den Begriff dann bei uns aufnehmen.

 

 ATEX

= At mosphère Explosible

Beschreibung:
Die Nutzung von Funkgeräten, insbesondere Handsprechfunkgeraete, bringen an vielen Orten des täglichen Arbeitsplatzes enorme Erleichterung um z.B. Betriebs- Abläufe im Detail abzustimmen oder aber auch um einzelne Arbeitsplätze z.B. Einzelarbeitsplätze optimal abzusichern.

Doch so ohne Weiteres dürfen elektrische Geräte – auch Funkgeräte -nicht an jedem Arbeitsplatz eingesetzt werden.

Im Bergbau ( unter Tage ), in Benzin- Raffinerien zum Bespiel, in Chemieunternehmen, bei Lackherstellern, im Bereich von Mehlstaub oder auch Holzstaub- Silos, in der Automobilindustrie aber auch in kleinen Lacklagern oder Lager mit z.B. Reinigungsmittel, die vielleicht leicht entzündlich sind, sind diese Bereiche als sogenannte Ex- Schutzbereiche deklariert und speziell gekennzeichnet. Solche Bereiche werden in der Regel als explosionsgefährdete Bereiche eingestuft.

Aus diesem Grund dürfen in solchen Explosionsgefährdeten- Bereichen nur speziell ausgesuchte, und zugelassene Funkgeräte benutzt werden und auch nur mit speziellem Zubehör z.B. Motorola GP340 Ex, Kenwood TK-2260/2360 Ex

Solch modifizierte Geräte werden sehr umfangreich und gezielt geprüft und erhalten nach bestandener Prüfung eine zusätzliche Zulassung für die Nutzung in solchen speziellen Bereichen.
Jedes Gerät wird einzeln geprüft und dies nicht nur nach der Herstellung, sondern auch nach jeder Reparatur wird jedes Mal neu geprüft und zertifiziert.

Explosible Einsatzbereiche haben unterschiedliche Risiken und daher sind auch die Prüf- bzw. Zulassungsbedingungen für die Funkgeräte in einzelne Nutzungsklassen eingegliedert.

Bis vor einigen Jahren wurden Zulassungsprüfungen für Gerätenutzungen in Deutschland von der Physikalisch Technische Bundesanstalt ( PTB ) in Braunschweig durchgeführt.
Es wurde nach EX- Schutz- Grundsätzen untersucht. Die geprüften Geräte erhielten daher als Prüfzertifikat ein Kennzeichnung mit der Buchstabenfolge PTB .

Durch die Harmonisierung in Europa entfällt langsam der Begriff Ex- Schutz weitläufig und der Begriff ATEX wurde von der Europäischen Union eingeführt.
Derzeit umfasst ATEX 2 Richtlinien, nämlich die ATEX-Produktrichtlinie 94/9/EG und die ATEX Betriebsrichtlinie 1999/92/EG.

Es existieren aktuell 2 Gerätegruppen ( z.B. Geräte zur Verwendung im Bergbau und Geräte zur Verwendung in den üblichen explosionsgefährdeten Bereichen) mit jeweiligen Untergruppierungen.
In den Untergruppierungen wird unterschieden in 3 Kategorien: Gefahren, Anforderungen, Zonen und sogar Stoffgruppen.
Zusätzlich gibt es sogar noch unterschiedliche Temperaturklassen.

Geprüfte und zugelassene Funkgeräte werden speziell gekennzeichnet.
Eine solche Kennzeichnung könnte folgender Maßen aussehen:

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BOS

= Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben

Beschreibung:
BOS ist ein Sammelbegriff für Einrichtungen, die mit der Abwehr von Gefahren betraut sind. Dazu gehören neben der Polizei, dem Zoll, dem Technischen Hilfswerk (THW), den Feuerwehren auch die Organisationen des Rettungsdienstes und Katastrophenschutzes.

 

DMR

= Digital Mobile Radio

Übersetzung:
Digitaler Mobilfunk

Beschreibung:
Im Zeitalter der Digitalisierung gewinnt der digitale Mobilfunk DMR ( Digital Mobile Radio ) auch immer mehr Raum.
Schon jetzt gibt es zur Migration für Nutzer von seitherigen analogen Techniken technische Lösungen, wo alte analoge Mobilfunkgeräte mit neuen digitalen Funkgeräten im Mix miteinander kommunizieren können.

Wie auch schon bei TETRA wurde der technische Standard für DMR von der europäischen Standardisierungsstelle für Telekomunikation
ETSI (European Telecommunications Standards Instiute) festgelegt.
Beim digitalen Mobilfunk wird mit dem Zeitmultiplex-Verfahren TDMA mittels 2 Zeitschlitzen und einer Bandbreite von 12,5 KHz gearbeitet.
Es gibt auch Lösungen mit FDMA ( Frequenz Multiplex- System ).
Durch Vollduplex können sowohl Sprache als auch Daten übertragen werden.

Digital Mobile Radio ist der Nachfolger analoger professioneller Funknetze, mit dem eine bessere Verständigung, rauschfreie Übertragung und eine höhere Datenübertragungsrate, sowie zusätzliche Optionen ermöglicht werden.
Frequenzgenehmigung werden durch die Bundesnetzagenturen ( kurz BNetzA ) im 2m VHF-Band als auch im 70cm UHF-Band erteilt.

Im Gegensatz zu TETRA sind die Investitionskosten bei DMR deutlich niedriger, da die Systemtechnik und der Wartungsaufwand durch die einfachere Struktur geringer ausfällt.
Die Systeme und Funkanlagen eigenen sich von kleinen Betriebsfunklösungen bis hin zu großen Funknetzen. DMR wird u.A. von Verkehrsbetrieben, Taxiunternehmen, Autobahndienststellen, Stadtwerken, Straßenbauämtern, Energieversorger oder dem öffentlichen Personennahverkehr genutzt.

Die Vorteile von DMR sind eine sichere Verfügbarkeit und die gebührenfreie Nutzung.

 

Freenet

Beschreibung:
Im Freenet-Netz können Sie ohne Anmeldung und absolut gebührenfrei auf drei verschiedenen Frequenzen mit beliebig vielen Geräten funken - und das in ganz Deutschland mit bis zu 6 km Reichweite. Profitieren Sie von der Flexibilität dieses neuen Funkdienstes und der verblüffend einfachen Bedienung des Kenwood TK-261.

 

HFG

= Hand Funk Gerät

Beschreibung:
Mit Handfunkgeräten können Sie eine Kommunikation zwischen beliebig
vielen Teilnehmern einfach und effizient gestalten - von der einfachen
Point-zu-Point Verbindung bis hin zu komplexen Systemen mit
Parameter-/Datenübertragung.

Handfunkgeräte sind für alle Anwender aus Industrie, Handel & Gewerbe,
Handwerk, Veranstaltungsservice, Hotel & Gastronomiegewerbe und
Sicherheitsunternehmen sowie für Behörden-und Organisationen mit
Sicherheitsaufgaben ( BOS ). Zu dieser Nutzergruppe gehören u.a. :
Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste, DRK, THW, DLRG, Bundesgrenzschutz
und der Zoll.

 

HRT

= Hand Radio Terminal

Übersetzung:
Handfunksprechgerät ( z.B. bei TETRA-BOS )

 

Impres

= Intelligent Motorola Portable Radio Energy System

Beschreibung:
Bei den bisherigen Ladesystemen müssen die Akkudaten (z. B. Lade- und Rekonditionierungsvorgänge) manuell erfasst werden, was zu Ungenauigkeiten und erhöhtem Zeitaufwand führen kann. Darüber hinaus können viele Akkudaten vom Nutzer nicht erfasst werden (z. B. verbleibende Lebensdauer des Akkus).

Bei IMPRES hingegen kommunizieren Akkus und Ladegeräte automatisch miteinander. Durch die Speicherung aller nutzungsrelevanten Daten in den Akkus entfällt die manuelle Erfassung. Darüber hinaus erfolgt bei jedem Ladevorgang die automatische Rekonditionierung der Akkus.

Die Verantwortung der Akkuwartung und Datensammlung liegt jetzt beim IMPRES Energie-Management-System, was zu einer Entlastung der Nutzer beiträgt.

 

KuNo

= Kommunikations- und Notrufgerät

Beschreibung:
Das die Waldarbeit große Gefahren birgt ist ohne Zweifel. Der Gesetzgeber hat deshalb die Unfallverhütungsvorschrift „Forsten“ ( GUV-V C51 ) zum Schutz der Beschäftigten erlassen. Diese Vorschrift besagt, dass Arbeiten mit der Motorsäge nur durchgeführt werden dürfen, wenn eine ständige Ruf-, Sicht oder sonstige Verbindung mit anderen Personen besteht, damit im Notfall Erste Hilfe geleistet werden kann.

Um die Rufverbindung zwischen Waldarbeitern zu sichern hat die Firma Bareither + Raisch Funktechnik mit der Forst BW ein Handfunkgerät mit Notruffunktion entwickelt.

Das Kommunikations- und Notrufgerät ( KuNo ) verfügt über einen integrierten Lage- und Bewegungssensor. Damit können Notrufe aktiv ( durch die Notruftaste ) und passiv ( durch den Lage- und Bewegungssensor ) abgesetzt werden.

Unser KuNo bietet aber noch viele weitere Vorzüge:

- extreme Robustheit
- gute Hörbarkeit des Warntones
- große Reichweite
- gute Akkulaufleistung
- einfache Bedienung und Handhabung
- Ideale Kommunikation untereinander
- Wartungsintervalle

Um der Grundsatzforderung des Arbeitsschutzes zu entsprechen hat die Landesforstverwaltung gemeinsam mit den Unfallkassen umfangreiche Feldversuche über 1 Jahr durchgeführt. Ziel des Versuchs war es, vorhandene Systeme auf ihre Praxistauglichkeit zu untersuchen, die Anforderungen, die an solche Systeme zu stellen sind zu ermitteln und die Notwendigkeit der Sprechmöglichkeit festzustellen. Es wurden verschiedene Varianten - u.a. auch unser KuNo – erprobt.

Der Feldversuch beweist, dass eine zusätzliche Sprechverbindung deutlich die Arbeitssicherheit verbessert. Eingesetzte Kommunikationsmittel wirken im präventiven Bereich. Die Waldarbeit ist dadurch sicherer zu gestalten.

Funksprechgeräte ermöglichen zudem Arbeitsabläufe effizienter zu erledigen und tragen zur Optimierung der Verkehrssicherungspflicht bei. Als positiver Nebeneffekt wurde ferner festgestellt, dass die negativen Auswirkungen von Einzelarbeit begrenzt werden.

Für eine Einführung in den praktischen Forstbetrieb hat sich die Arbeitsgruppe nach Abschluss des einjährig dauernden Feldversuchs eindeutig für das KuNo entschieden.

Ca. 5000 KuNo Funkgeräte sind bereits im Einsatz und konnten erfolgreich Menschenleben retten.

 

LPD

= Low Power Device

Beschreibung:
LPD heisst ein neues Funknetz, in dem Sie anmelde- und gebührenfrei und ohne jede Funklizenz funken können. Ob im Urlaub, unterwegs, im Job oder daheim von Freund zu Freund. Anders als beim Amateurfunk ist hier nur der Betrieb von Geräten mit einer bestimmten Zulassung erlaubt. Diese darf vom Benutzer nicht verändert werden. Die Leistung der Funkgeräte und die Frequenznutzungsart (Kanalabstand und Bandbreite, Modulationsarten) sind unter strengen Auflagen vorgeschrieben.

 

MRT

= Mobile Radio Terminal

Beschreibung:
Fahrzeugfunkgerät ( z.B. bei TETRA-BOS )

 

PMR446

Beschreibung:
PMR446 ist ein tragbares Kurzstrecken - Funksystem im UHF-Bereich, das von allen kommerziellen und privaten Benutzern als preiswertes, leistungsfähiges, anmelde- und gebührenfreies Kommunikationssystem eingesetzt werden kann.

Die Funkgeräte können in vielen Europäischen Ländern ( Schweiz, Deutschland, Dänemark, Frankreich, Finnland, Kroatien, England, Estland, Tschechische Republik, Island, Niederlande, Belgien, Spanien, Italien, Österreich ) anmelde- und gebührenfrei von allen benutzt werden. Die Europäische Regulierungsbehörde für Telekommunikation hat den Frequenzbereich von 446.000 MHz bis 446.100 MHz für die anmelde- und gebührenfreie Kommunikation freigegeben. PMR kann von jedem genutzt werden z.B. im Bereich Familie, Hobby, Sport und Freizeit

Die Geräte arbeiten auf acht definierten Frequenzen im 12,5 kHz Raster und einer max. zulässigen Sendeleistung von 0,5 Watt (ERP). Es sind ausschliesslich Handfunkgeräte zugelassen. Antennen müssen integraler Bestandteil sein, d.h. dürfen nicht abnehmbar sein. Es besteht die Möglichkeit analoge Pilottöne (CTCS) oder digitale (DCS) Codierungs- Systeme einzusetzen. Durch die Standardisierung ist ein gemischter Betrieb verschiedener Fabrikate und Marken miteinander gewährleistet.

Reichweiten

Unbebautes Land, über Wasser usw. ca. 5 km und mehr

Leicht hügelig, in Wäldern usw. ca. 3 km

In leicht bebautem Gebiet ca. 2 km

Innerorts, in Städten usw. ca. 1,5 km

Innerhalb stark bebauter Städte mit Hochhäusern, grosse Wohnblöcke ca. 800 m

Innerhalb Stahlbetonbauten ca. 400 m

 

PTT

= Push to Talk

Beschreibung:
Bei herkömmlichen Telefonen ist das gleichzeitige Sprechen beider Teilnehmer technisch möglich (Vollduplex). Im Sprechfunkverkehr besteht nur die Möglichkeit des wechselseitigen Sprechens der Teilnehmer (Halbduplex). Die PTT-Taste wird bei Sprechfunkgeräten benötigt um den Sender einzuschalten und die Sprachübertragung zu beginnen.

Erst nach dem Betätigen der PTT wird das am Mikrofoneingang anliegende Sprachsignal durch den Sender des Funkgeräts über die Antenne abgestrahlt. Um den Sendevorgang zu beenden muss die Sprechtaste wieder losgelassen werden. Während des Sendens ist der Empfang des Funkgeräts abgeschaltet.

 

Sprachverschleierung

Beschreibung:
Mit dieser Funktion wird eine zusätzliche Anonymität für den Sprechfunkverkehr gewährleistet. Um den Empfang zu gewährleisten müssen Kanal, CTCS/DCS Code und Verschlüsselungscode übereinstimmen. Diese Funktion ist herstellerabhängig.

 

TETRA

= TErrestrial TRunked RAdio

Beschreibung:
TERTA ist der neue, zukünftige Standard für die digitale Funkkommunikation.
Die Nutzer sind sowohl im zivilen Bereich mit dem Standard TETRA 25, als auch mit TETRA- BOS für den Ersatz, zu finden.
TETRA ist ein ETSI- Standard ( Europäisches Institut für Telekommunikationsnormen ).

Die Frequenzbereiche liegen für BOS bei 380- 400 MHz und für den zivile Bereich bei 410- 430 MHz.

TETRA bietet technisch die Möglichkeit, frequenzökonomisch mehrere Funkgespräche zur selben Zeit führen zu können.
In der Regel kommen für eine Flächenversorgung Basisstationen ( Zellen ) zur Anwendung. Hier können für kleine Anwendungen Ein- Zellensysteme ausreichend sein und für größere Flächenversorgungen benötigt man dann eine Vielzahl von Funkzellen.
Die Reichweite pro Funkzelle wird in der Regel ( je nach Bebauung und Leistungsanforderung ) mit ca. 3 km angenommen.
Bei der Funkverbindung einzelner Funkgeräte über Funkzellen, kommt ein sogen. Trunking- Mode ( TMO ) zum Einsatz. Selbstverständlich kann auf kurze Distanzen ( Sichtverbindung ) auch eine Funkverbindung von Endgerät zu Endgerät statt finden. Diese Anwendung bezeichnet man als direkt Mode ( DMO ).

Als Technik setzt TETRA überwiegend auf einem Zeitmultiplex- System ( TDMA ) auf. Der Frequenzabstand zwischen den einzelnen Trägern beträgt 25 KHz.
Beim TDMA – System ( time division multiple access ) wird in der Regel eine Trägerfrequenz in 4 einzelne Zeitschlitze aufgeteilt.
Dadurch ist es nun möglich, parallel und ohne gegenseitige Beeinflussung, 4 Gespräche gleichzeitig stattfinden zu lassen.
Dieses Zeitmultiplex- System ist ähnlich dem uns besser bekannten GSM Mobilfunk-System unter Nutzung von Mobiltelefonen.
Weniger verbreitet ist eine zweite TETRA- Variante, die auf einem Frequenzmultiplex- System ( FDMA frequency division multiple access ) basiert.
Bei diesem FDMA- System wird eine 25 KHz Trägerfrequenz in 4 Einzelfrequenzen mit je 6,25 KHz Kanalabstand unterteilt.
FDMA- Systeme sind u.A. auch unter dem Namen TETRA-POL bekannt und finden derzeit z.B. Anwendung bei der Polizei in Frankreich.

Ergänzend zur Sprachübertragung eignen sich digitale TETRA- Systeme zur Datenübertragung. Die Datenübertragungsrate beträgt bis zu 36 KBit/s. Bis zu 4 Zeitschlitze können für eine Datenübertragung zusammen gefasst werden.
(multislot packet data).

Bis zum Jahr 2012 soll bundesweit für die neue, digitale Anwendung aller BOS- Teilnehmer ( Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben ) das geplante TETRA-BOS- System in Sinn eines “ Rumpfnetzes “ mit einem Kostenaufwand von ca. 5 Mrd. € aufgebaut und in Betrieb genommen werden.

Für Feststationen und Fahrzeugeinbauten kommen Mobilfunkgeräte (MRT’s ) sowie Handsprechfunkgeräte (HRT’s ) zur Anwendung.

EADS, SEPURA, MOTOROLA, Rohde&Schwarz Bick, DAMM und Frequentis gelten als Hersteller solcher TETRA- Techniken.

 

UHF

= Ultra High Frequency

Beschreibung:
Bei Dezimeterwellen handelt es sich um Mikrowellen, deren Wellenlänge im Dezimeterbereich zwischen 10 dm und 1 dm liegt. Dies entspricht einem Frequenzband von 300 MHz bis 3 GHz.

Dieses Frequenzband wird als UHF-Band bezeichnet.

Dezimeterwellen werden z.B. bei terrestrischem Fernsehfunk, Mobilfunk, in WLAN-Geräten, in Radar-Geräten und in Mikrowellenherden genutzt.

UHF wird u.a. auch von Fernsteuerungen und für Sprach- und Datenübertragung
(z.B. Funkdienste) genutzt.

 

VHF

= Very High Frequency

Beschreibung:
Der Begriff VHF ( very high frequency - sehr hohe Frequenz ) wird im Deutschen mit Ultrakurzwelle ( UKW ) übersetzt. Als Ultrakurzwellen werden elektromagnetische Wellen in einem Frequenzbereich von 30 MHz bis 300 MHz bezeichnet.

Dieser Bereich entsprechricht den Wellenlängen zwischen 10 und 1 Meter, die zwischen den Kurzwellen (länger) und den Dezimeterwellen (kürzer) liegen.

Der Begriff UKW wird oft im Bereich Rundfunk ( 87,5 - 108 MHz ) verwendet.
Zu den Ultrakurzwellen gehören auch die für Fernsehsender verwendeten Frequenzen der Rundfunkbänder I und III, sowie die unteren und oberen Sonderkanäle des Kabelfernsehens.

Das Hyperband (Erweiterter Sonderkanalbereich) und die Rundfunkbänder IV und V gehören dagegen zu den Dezimeterwellen.

Weiterhin ist der Begriff UKW auch im Bereich des Sprechfunk gebräuchlich.
Es handelt sich dabei vor allem um das 4-m-Band ( d.h. die Frequenzen unterhalb des UKW-Rundfunks ), der Bereich des Flugfunks mit Frequenzen oberhalb 108 MHz, sowie das 2-m-Band im Bereich von 140 bis 174 MHz, wo sich viele verschiedene professionelle Funkdienste sowie ein Amateurband befinden.

 

VOX

= Voice Operated eXchange

Beschreibung:
Statt der PTT-Taste kann die Umschaltung auch mit VOX erfolgen. Dabei wird der Spannungspegel am Mikrofon ausgewertet und bei Überschreiten einer gewählten Grenze das PTT-Signal generiert. Das Funkgerät schaltet automatisch auf Senden, wenn laut genug in das Mikrofon gesprochen wird.

Ein Vorteil ist, dass die Hände zum Arbeiten frei sind z.B. bei der Bedienung von Arbeitsmaschinen oder beim Führen von Fahrzeugen.

Die Nachteile bestehen darin, dass Hintergrundgeräusche, die diese Grenze überschreiten ein unabsichtliches Senden auslöste. Ausserdem schaltet sich das Sendeteil zeitverzögert ein. Dies bedeutet, dass das Funkgerät sendet, wenn schon gesprochen wird.

 

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